Geschichte - Kultur- und Museumsverein St.Aegyd a.Nw.

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Geschichte



Das als              

Kulturhaus und Heimatmuseum


genutzte Anwesen gehört zu den ersten Ansiedlungen um die Kirche (1280-1320). Bis 1963 war es, mit den dazugehörenden Nebengebäuden, ein landwirtschaftlicher Betrieb. Das heutige "Göllerwirtshaus" war der Stall, anschließend Saustall und überdeckter Misthaufen (heute ebenerdiger Ausstellungsraum des kleinen Museums). Die Treppe, die zum oberen Teil des Museums führt, war Aufgang auf die Tenne und den Heuboden.

Ab 1941 wurde neben der Landwirtschaft auch ein Holz- und Kohlenhandel betrieben.

1981 wurde das Anwesen an den neugegründeten Kultur- und Museumsverein (25. März 1981) verpachtet, mit der Auflage, ein Heimatmuseum zu errichten. Dieses wurde 1991 eröffnet.

In den Wirtschaftsgebäuden wurde das sogenannte "Göllerwirtshaus" eingerichtet und ein Museum aufgebaut, unter anderem mit alten landwirtschaftlichen Geräten, Arbeits- und Gebrauchsgegenständen der Holzknechte und Schindelmacher sowie eine alte Bauernstube mit Schlafstätte. Außerdem wurden ein Kaufmannsladen und eine Schusterwerkstatt nach deren Schließung hier originalgetreu wieder aufgebaut.. Man erhält aber auch einen Einblick in die Industriegeschichte des Standortes St.Aegyd.

Das Wohnhaus (Kulturhaus oder auch "Blaues Haus" genannt) wird als Ausstellungsraum für St.Aegyder Hobbykünstler und als Flohmarkt genützt.
Die alte Küche mit gemauertem Ofen ist Mittelpunkt bei gemütlichen Zusammenkünften.

Mit Beschluss des Gemeinderates vom 4.10.2005 kaufte die Marktgemeinde das Anwesen und der Pachtvertrag wird weitergeführt.


2008-2009 bekam das Kulturhaus eine Heizung und einen neuen Raum für den Bücherflohmarkt
Im gleichen Jahr wurde mit der Revitalisierung des Kultur- und Museumsstadels begonnen.
Im Sommer 2009 konnte der Kulturstadel fertiggestellt werden - das Göllerwirtshaus hat einen Veranstaltungsraum dazubekommen und kann jetzt auch beheizt werden.
Im Jahr darauf waren auch die Arbeiten im linken Teil, dem Museumsstadel, abgeschlossen.
2011 konnte auch noch das Dach erneuert werden.
Zur Zeit wird das Museum neu gestaltet.

Ein herzliches DANKE an alle, die es möglich gemacht haben, dieses Projekt umzusetzen.

 
 
 
 
 
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